Ulf Schiewe

Historische Romane

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Jerusalem, 1129. Als älteste Tochter des Königs soll Melisende einst die Krone erben und über das Heilige Land herrschen. Den von ihrem Vater ausgesuchten Bräutigam lehnt die eigenwillige junge Frau jedoch vehement ab. Heimlich verlässt sie mit einer Eskorte die Stadt. Doch sie kommt nicht weit. Ihre Reisegruppe wird überfallen, ihre Wache getötet, sie selbst als Geisel verschleppt. Um sie zu retten, schickt König Baudouin den Tempelritter Raol de Montalban aus. Bald merkt er: Gefahr droht von mehr als einer Seite ...

Ein packender Roman über einen mutigen Tempelritter und eine ungewöhnliche Frau des 12. Jahrhunderts: Melisende von Jerusalem

Lübbe, November 2021
528 Seiten
Paperback: 16,90€
eBook: 14,99€

Aus dem Buch …

„Versteh endlich!“, schreit sie. „Ich kann den Kerl nicht ausstehen. Er ist mir zuwider.“
Verblüfft starrt Baudouin seine Tochter an. Solchen Widerstand hat er nicht erwartet. Doch dann steigt ihm die Wut ins Gesicht. Die Ader auf seiner Schläfe pocht gefährlich, und seine Augen blitzen.
„Nicht ich, sondern du musst endlich verstehen“, sagt er scharf und steht auf. Er überragt sie um Haupteslänge und wirkt jetzt wie ein dunkles Gewitter kurz vor dem Ausbruch. „Wir haben viel Mühe auf die Angelegenheit verwendet. Ich habe eine Gesandtschaft geschickt. Der König in Paris hat ihn wärmstens empfohlen. Wir haben mit Foulques verhandelt, Verträge geschlossen. Er hat seine Grafschaft dem Sohn übergeben. Er bringt Gold und einige Hundert dringend benötigte Krieger. Auch die Haute Cour ist, wie du gesehen hast, mit ihm einverstanden. Sehr sogar!“ Er starrt sie wutentbrannt an. „Und jetzt kommst du mit deinen kleinen Abneigungen?“

Und so beginnt die Geschichte …

Ein Historischer Roman um eine selbstbewusste Thronerbin und einen mutigen Tempelritter, der ausgesandt wird, sie zu retten.

Melisendes Reise und Flucht

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Michael Sterzik:
Für alle Action-Junkies ist gesorgt, und auch für die romantisch veranlagte Zielgruppe gibt es Herz-Schmerz-Passagen. Allerdings und das ist wichtig, wirkt nichts davon deplatziert, überzeichnet, oder verfängt sich in Klischees. Historische Personen kommen natürlich auch vor, und Ulf Schiewe geht darauf souverän in seinem Nachwort ein.
Die Charaktere sind besonders stark und zugleich schwach entworfen. Wobei genau das ihre Stärke ist – die menschliche Fehlbarkeit und den Willen sich und ggf. auch andere zu verändern. Nicht zu jedem Preis, aber mit vollem Einsatz.
Fazit: Ein großartiges Buch – dass neben der Spannung auch philosophische und moralische Vorstellungen vermittelt. In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt. Ein (un)kriegerischer Roman, der liebevoll beschreibt, was wichtig ist.

Büchertanz:
Das Buch „Die Mission des Kreuzritters“ von Ulf Schiewe bietet ein opulentes, geniales, spannendes und unvergessliches Leseerlebnis. Vor Spannung habe ich teilweise nicht mehr gemerkt, wie die Seiten dahin flogen. Eine ganz klare und große Leseempfehlung! Wer historische Romane mag, wird dieses Buch lieben!

Rotraud Tomaske - Leser-Welt
Ulf Schiewe ist ein glänzender Erzähler und beherrscht die Kunst, mit seinen Geschichten sowohl sprachlich, als auch inhaltlich, immer wieder zu begeistern und zu fesseln, außerordentlich gut – ganz gleich, um welches Thema es sich handelt – und auch „Die Mission des Kreuzritters“ macht da keine Ausnahme.

Buchmomente:
Eine spannende und abenteuerliche Geschichte, die im 12. Jahrhundert in Jerusalem spielt und die den Leser auf eine gefährliche Flucht mitnimmt. Ich hatte fesselnde Lesestunden und habe die beiden großartig gestalteten Protagonisten sehr gemocht und auch gerne begleitet. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und macht die Geschichte nochmal lebendiger – ich gebe diesem Buch 5 von 5 Sternen.

Kristallkind:
"Die Mission des Kreuzritters“ hat mich sehr gut unterhalten. Die Mischung aus wichtigen persönlichen Entwicklungen, einer großartigen Liebe, Abenteuern und Blicken auf die Kultur der Region, fand ich ausgezeichnet. Ganz nebenbei nahm ich auch noch einiges an Wissen mit. Nun warte ich gespannt auf das nächste Buch von Ulf Schiewe.


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Auf einem Hügel nahe Nebra stießen Sondengänger Ende der 1990er-Jahre auf eine bronzene Scheibe. Sie zeigt Mond und Sterne, gilt heute als die erste konkrete Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte. Ein Sensationsfund, den die Finder zunächst an Hehler verscherbelten. Erst 2002 kam die Himmelsscheibe in die kundigen Hände von Archäologen. Seither wird sie erforscht - und hat das Bild unserer Vorfahren geändert.

Das Mysterium der Himmelsscheibe, eine Hochkultur im Herzen Europas und der immerwährende Kampf zwischen Gut und Böse. Ein großer historischer Roman mit unvergesslichen Figuren.

Nebra vor 4000 Jahren: Lange haben sich die Menschen der Willkür des mächtigen Fürsten Orkon gebeugt, der mit Furcht und Menschenopfern regiert, das Volk quält und ausbeutet und sich nimmt, wonach es ihn gelüstet. Jetzt endlich regt sich Widerstand. Die junge Priesterin Rana will Orkons dunkle Herrschaft brechen und die Menschen befreien. Das Werk ihres Vaters soll ihr dabei helfen: eine bronzene Scheibe, die den Sternenhimmel zeigt und eine geheime Botschaft der Götter enthält. Sie steht für die Göttin des Lichts, die dem Hass Liebe entgegensetzt. Ranas Kampf kommt ihr und der Familie jedoch teuer zu stehen. Ihre Anhänger werden besiegt, sie selbst muss zu den mystischen Waldmenschen fliehen. Doch aufgeben kommt für sie nicht in Frage.

Lübbe, März 2020
619 Seiten
Hardcover: 24,00€
Taschenbuch: 12,90
eBook: 9,99€

Aus dem Buch …

Utrik schüttelt den Kopf. „Meine Scheibe hat nichts mit Destarte zu tun, sosehr wir die Göttin auch verehren. Also schlag dir das aus dem Kopf.“
„Ich sag’s noch mal, Vater", erwidert Rana eindringlich. "Die Scheibe ist eine göttliche Botschaft an alle Menschen. Du selbst hast das gesagt. Und wenn das stimmt, dann ist sie nicht dein Eigentum, auch wenn du sie erschaffen hast. Die Götter haben dich die Geheimnisse der himmlischen Körper gelehrt. Mond, Sonne und Sterne. Destarte ist die Göttin des Lichts. Wie sonst könnte sie alles auf Erden gedeihen lassen? Es ist ihre Botschaft, Vater. Mond- und Sonnengöttinnen sind ihre Schwestern. Zusammen schenken sie uns Fruchtbarkeit und alles Leben auf Erden.“
„Das gefällt mir“, sagt Arni. „Ich hab das nie so gesehen, aber du hast völlig recht, Schwesterchen. Das ist besser als alles, was uns von Hador aufgezwungen wird. Vor allem die ständige Angst vor seinen Strafen.“
Ranas Augen leuchten, als sie bei ihm Unterstützung findet. „Mit Destartes Scheibe können wir die Welt verändern, Arni, und die Dunkelheit, die über dem Land liegt, besiegen.“

Und so beginnt die Geschichte …

Ulf Schiewe lässt ihre unbekannte Kultur auferstehen und spinnt um sie einen großen, epischen Roman.

"Ulf Schiewe schreibt historische Romane allerster Güte! Dazu zählen „Die Normannen“-Saga und „Die Wikinger“-Saga. Atemberaubend! Und noch weitere Solo-Romane, auch durchweg gut. Nun ist sein neuer Roman erschienen: „Die Kinder von Nebra“ – fesselnder historischer Lesestoff! Was anderes war von Ulf Schiewe auch nicht zu erwarten. Er versteht es, historische Stoffe zu einer packenden Geschichte zu verarbeiten. Das ist ihm auch wieder in „Die Kinder von „Nebra“ gelungen."

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de

Bellis-Perennis: "Ulf Schiewe ist wieder ein unglaublich lebendiger historischer Roman gelungen … Der Schreibstil ist mitreißend, farbig, aufwühlend und so gestaltet, dass man das Hämmern von Utriks Schmiedehammer, das Singen der Priesterinnen und das Wehklagen nach dem Überfall deutlich hören kann."

Vampir989: "Ein Buch, das so fantastisch geschrieben wurde, das ich jede Minute genossen habe. Es war mir ein richtiges Lesevergnügen. Es war so lebendig, so liebevoll im Detail geschrieben, einfach großartig. Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung."

Miriam: "Neben den detailreichen Schilderungen des alltäglichen Lebens, der Schmiedekunst oder der Götterkulte erzählt (der Autor) die spannende Geschichte von Rana und ihrer Familie. Ich möchte hier nicht den Inhalt wiedergeben, nur ganz allgemein: es geht um Gewaltherrschaft und Aufstand, um Unterdrückung, Kampf für Gerechtigkeit, um Neid, Gier und natürlich auch um Liebe und Menschlichkeit. Eine wirklich großartige Mischung!"


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Hoch spannender Roman über die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz-Ferdinand, die zum Auslöser des Ersten Weltkriegs wurde. Nah an den Protagonisten, erzählt in einer knappen Sprache, mit schnellen Szenenwechseln.

Juni 1914: Es ist die Woche, die alles entscheidet. Die Woche, in der sich drei junge Serben auf den Weg nach Sarajevo machen. Dort soll Franz Ferdinand, Thronfolger Österreich-Ungarns, einem Militärmanöver beiwohnen - und sterben. Gavrilo Princip und seine Gefährten haben sich seit Monaten auf diesen Tag vorbereitet. Doch dem Geheimdienst sind Gerüchte zu Ohren gekommen, und Major Rudolf Markovic tut alles, um den Thronfolger zu retten und eine diplomatische Katastrophe zu vermeiden ...

Bastei Lübbe
Taschenbuch - 12,90€
eBook - 9,99€

Aus dem Buch …

Um ihn herum die Menge der Schaulustigen. Alles blickt erwartungsvoll in die gleiche Richtung. Er drängt sich vor, nähert sich dem Rinnstein, dort, wo man der heranfahrenden Fahrzeugkolonne am nächsten ist. In der Hosentasche die Pistole. Er spürt sie am Oberschenkel. Sie beult die Tasche ein wenig aus. Ob es auffällt? Jemand könnte erraten, was er bei sich trägt.
Vorsichtshalber schiebt er die Hand in die Tasche, legt sie über das kühle Metall. Die Waffe ist nicht schwer, wiegt an die sechshundert Gramm. Sie ist handlich, die Kanten sind rund, kein Hammer, der sich in der Kleidung verhaken könnte. Ein Leichtes, sie schnell zu ziehen, gleich, in wenigen Augenblicken, wenn der Motorwagen, auf den er wartet, um die Ecke kommt.
Noch vor Wochen hatte er von Waffen keine Ahnung, hat nie eine in der Hand gehalten. Aber inzwischen weiß er alles über diese Pistole. Ein gewisser Mister Browning aus Amerika hat sie entworfen, und eine belgische Firma hat sie angefertigt. Nun steckt sie in seiner Tasche, eine Browning der Fabrique Nationale, bereit, benutzt zu werden.

Und so beginnt die Geschichte …

Histo Journal: "DER ATTENTÄTER entfaltet nicht zuletzt dank knapper, stilistisch ausgefeilter Sprache eine Sogwirkung, der sich kein Leser entziehen kann (und auch gar nicht möchte). Mit leichter Hand skizziert der Autor zudem die politischen Verhältnisse, deren Komplexität einem allein den Atem rauben könnten. Die Handlung konzentriert sich auf jene sieben Tage im Juni des Jahres 1914, die den Lauf der Geschichte entscheidend verändern. Temporeich – das Präsens schafft hier eine unmittelbare Nähe zum Geschehen – entwirft der Autor das packende Szenario des Attentats: Von der Vorbereitung über die Ausführung, die zu einem katastrophalen Ergebnis für alle führt. Mit DER ATTENTÄTER zeigt Ulf Schiewe einmal mehr, warum er zu den besten Autoren des Genres zählt."

Circlestones Book Club: Ein Anschlag, bei dem Tatzeit, Täter, Opfer, Tathergang und Hintergründe bekannt sind, wir Leser wissen schon vorab, was passieren wird. Dennoch entwickelt der Autor aus diesen Tatsachen eine intensive, packende, neue Geschichte. Unterschiedliche Perspektiven, eine personale Erzählweise, die abwechselnd Gavrilo Princip und die Vorbereitungen des Attentats, Erzherzog Franz Ferdinand und die Reise, sowie Rudolf Markovic und seine Recherchen in den Mittelpunkt stellt, sowie die straffen Zeitangaben mit teilweise minütlich gleichzeitigen Geschehnissen machen aus diesem Roman der Fakten, vermischt mit etwas Fiktion, ein Leseerlebnis, das man am besten mit „Geschichte lebt“ beschreiben kann.

LiberteToujours: "Für mich bleibt Ulf Schiewe eine Größe auf seinem Gebiet die seines Gleichen sucht und nach wie vor nicht gefunden hat. Egal welches seiner Bücher man herauspickt - ein Meisterwerk ist jedes einzelne!"

Xanaka: "Mir hat dieses Buch außerordentlich gut gefallen. Nicht nur, dass ich sehr viel mehr über diesen geschichtlichen Zeitraum erfahren habe, sondern auch wie das Ganze in einen absolut spannenden Thriller verpackt wurde. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.".

Bibliomarie: "Ich hätte nicht gedacht, dass ein Spannungsroman gleichzeitig eine Geschichtsstunde sein kann und wurde mit Ulf Schiewes Buch eines Besseren belehrt. Toll geschrieben und absolut empfehlenswert."


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Bayern, AD 955:
Weil er zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt wird, flieht der junge Schmied Arnulf vor seinen Verfolgern über die Berge. Mitten im Wald trifft er auf Hedwig, die von feindlichen Ungarn verschleppt wurde, aber entkommen konnte. Gemeinsam wandern sie nach Augsburg, wo sie in die Ereignisse um die große Ungarnschlacht König Ottos verwickelt werden. Dabei verlieben sie sich - und legen den Grundstein einer Familie, deren Nachkommen durch manchen Sturm gehen müssen, bevor sie fast tausend Jahre später die Deutsche Revolution miterleben.

DER GROSSE DEUTSCHLAND-ROMAN

Eine Familie, tausend Jahre
Sie ziehen mit den Truppen Ottos des Großen bei Augsburg in die Entscheidungsschlacht gegen die Ungarn. Wagen sich noch in der Frühzeit der Hanse mit ihren Schiffen über die Ostsee bis ins Baltikum vor und schließen sich dem Zweiten Kreuzzug an, um die ungläubigen Wenden zu bekehren. Sie kämpfen im Dreißigjährigen Krieg gegen die eigenen Landsleute und keine zweihundert Jahre später im Befreiungskrieg gegen die französischen Besatzer unter Napoleon. Sie haben Erfolg. Sie leiden. Und rappeln sich immer wieder auf. Bis sie schließlich in der Deutschen Revolution erneut entscheiden müssen, auf wessen Seite sie stehen: auf der Seite der Fürsten oder auf der des für die Demokratie kämpfenden Volkes.

Tausend Jahre deutscher Geschichte,
tausend Jahre Familiengeschichte.

Meisterlich führt Ulf Schiewe seine Helden an entscheidende Wendepunkte und konfrontiert sie mit den Herausforderungen ihrer Zeit. Was ist uns wichtig? Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wo wollen wir hin? Was machen wir mit unseren Gaben und Talenten?

Lübbe, April 2020
928 Seiten
Hardcover: 25,90 €
Taschenbuch: 14,90 €
eBook: 9,99 €

Leserstimmen:

"Sehr spannend, literarisch eine Wohltat."

"Die Charaktere wachsen ans Herz und kommen glaubhaft rüber. Ein Roman, der mich viele Stunden begleitet hat und mir viele tolle Lesestunden beschert hat."

"Es gibt Bücher, die man beim lesen am liebsten nicht aus der Hand legen mag, bei denen man bedauert am Ende angekommen zu sein; dieses gehört dazu."

"Monumental und toll recherchiert!"

"Mit seinen 900 Seiten ein unglaublich toller Schmöker, in dem wir viel über die Geschichte von Deutschland erfahren, aber auch nach Herzenslust mit den Protagonisten bangen und fiebern können und ihren Alltag erleben und bewältigen."

© Ulf Schiewe 2021

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