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<title>My RSS Feed</title><link>https://www.ulfschiewe.de/index.html</link><description>Hot News&#x21;</description><dc:language>de</dc:language><language>de</language><dc:date>2022-01-27T10:53:37+01:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Tue, 16 Nov 2021 07:25:38 +0100</lastBuildDate><item><title>Die Mission des Kreuzritters</title><category>Rezensionen</category><dc:date>2022-01-27T10:53:37+01:00</dc:date><link>https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Kreuzritter-Rezi5.html#unique-entry-id-9</link><guid isPermaLink="true">https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Kreuzritter-Rezi5.html#unique-entry-id-9</guid><content:encoded><![CDATA[Eine Rezension von Rotraud Tomaske in der<a href="https://www.leser-welt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=13018:die-mission-des-kreuzritters-ulf-schiewe&catid=111:1100--1250-hochmittelalter-gotik&Itemid=124" target="_blank"> Leser-Welt</a><br /><br /><strong>Die Grundidee der Handlung</strong><br />Dem Klappentext ist nichts mehr hinzuzuf&uuml;gen. Er beschreibt den Inhalt dieses Romans so genau, dass ich nicht noch einmal darauf eingehen muss. Mir bleibt nur zu bemerken, dass es Ulf Schiewe wieder einmal gelungen ist, Fakten und Fiktion so lebendig und authentisch miteinander zu verkn&uuml;pfen, dass der Leser die Geschichte von Melisende und Raol gespannt und fasziniert verfolgt und dabei einen tiefen Einblick in die Verh&auml;ltnisse des Heiligen Landes im 12. Jahrhundert gewinnt.<br /><br /><strong>Stil und Sprache</strong><br />Wie in fast allen seinen B&uuml;chern nutzt der Autor das Pr&auml;senz, um sein Publikum unmittelbar am Geschehen teilnehmen zu lassen. Nicht jeder mag das, aber ich pers&ouml;nlich f&uuml;hle mich dadurch den Personen und ihren Erlebnissen besonders nah. Ich habe bereits 4 Romane von Ulf Schiewe rezensiert &ndash; und noch viele weitere von ihm gelesen &ndash; und es beeindruckt mich immer wieder aufs Neue, wie &uuml;berzeugend und glaubw&uuml;rdig er die tats&auml;chlich verb&uuml;rgten historischen Ereignisse mit seinen fiktiven Vorstellungen &ndash; wie es gewesen sein k&ouml;nnte &ndash; in Einklang bringt. Dazu geh&ouml;rt auch, dass er sich in der von ihm beschriebenen Zeit und Region bestens auskennt und die &Ouml;rtlichkeiten so pr&auml;gnant und anschaulich darstellt, dass man sie buchst&auml;blich vor Augen hat und sich jede einzelne Szene sehr gut vorstellen kann.<br /><br />Ulf Schiewe ist ein gl&auml;nzender Erz&auml;hler und beherrscht die Kunst, mit seinen Geschichten sowohl sprachlich, als auch inhaltlich, immer wieder zu begeistern und zu fesseln, au&szlig;erordentlich gut &ndash; ganz gleich, um welches Thema es sich handelt &ndash; und auch &bdquo;Die Mission des Kreuzritters&ldquo; macht da keine Ausnahme.<br /><br /><strong>Figuren</strong><br />Melisende ist die &auml;lteste Tochter K&ouml;nig Balduins II. von Jerusalem. Da er keinen Sohn hatte, war sie die Thronerbin, aber sie durfte als Frau &ndash; nach dem Verst&auml;ndnis ihrer Zeit &ndash; nicht ohne einen Ehemann regieren. Dass sie den ihr zugedachten Br&auml;utigam nicht mochte, ist verst&auml;ndlich. Er war ihr v&ouml;llig fremd, erheblich &auml;lter und nicht ihre eigene Wahl. Es ist gut vorstellbar, dass sie versuchte &ndash; durch die Flucht zu ihrer Schwester nach Antiochia &ndash; ihrem Schicksal zu entgehen und es selbstbestimmt zu gestalten. Im Verlauf der Handlung macht sie eine Entwicklung durch, indem sie sich der Verpflichtung gegen&uuml;ber ihrem Land und ihrer Stellung immer mehr bewusst wird. Das beschreibt Ulf Schiewe sehr einf&uuml;hlsam und nachvollziehbar.<br />Balduin II. von Jerusalem war ein guter Herrscher und ein guter Vater. Er scheint seine T&ouml;chter geliebt zu haben und wollte das Beste f&uuml;r sie. Aber er wusste auch, dass Melisende einen kampferprobten Mann an ihrer Seite brauchen w&uuml;rde, um ihr Erbe zu verteidigen und zu erhalten. Raol de Montalban ist eine fiktive Figur und steht stellvertretend f&uuml;r die vielen, anonymen Kreuzfahrer und Tempelritter, die im Heiligen Land k&auml;mpften &ndash; und starben &ndash; oft wirklich um ihres Glaubens willen, aber auch, um sich dort als j&uuml;ngere S&ouml;hne ohne besondere Aussichten eine Existens zu schaffen.<br />Anhand seiner Person erf&auml;hrt der Leser &ndash; fast nebenbei &ndash; interessante Details &uuml;ber die Anf&auml;nge des Templerordens, der viele Jahre eine herausragende Position in der Geschichte des Heiligen Landes einnehmen sollte.<br /><br /><strong>Aufmachung des Buches</strong><br />Auf dem Cover des Ebooks bildet ein mehrfarbiges, schemenhaftes, orientalisches Muster den Untergrund f&uuml;r eine Szene aus der Handlung. Sie zeigt einen Mann und eine Frau zu Pferd, hinter denen eine Festung zu sehen ist, von denen es im 12. Jahrhundert im Heiligen Land viele &auml;hnliche gab. Das rote Kreuz der Tempelritter nimmt dar&uuml;ber die ganze Seite ein. Der Name des Autors, sowie der Titel und der Verlag sind in verschieden gro&szlig;en Lettern aufgedruckt. Auf einige Informationen &uuml;ber das Buch und den Autor folgt der Prolog von 1119, sowie 19 Kapitel, die mit aussagekr&auml;ftigen &Uuml;berschriften versehen sind. Anmerkungen zu Fakten und Fiktion, ein Glossar und ein Personenverzeichnis beschlie&szlig;en das Buch.<br /><br /><strong>Fazit</strong><br />Melisende von Jerusalem war eine wichtige historische Pers&ouml;nlichkeit ihrer Zeit, die aber heute fast unbekannt ist. Ulf Schiewe bringt sie nach mehr als 900 Jahren mit diesem spannenden und bewegenden Roman wieder in Erinnerung.]]></content:encoded></item><item><title>Toller Abenteuerroman</title><category>Rezensionen</category><dc:date>2022-01-17T13:33:08+01:00</dc:date><link>https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Kreuzritter-Rezi4.html#unique-entry-id-8</link><guid isPermaLink="true">https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Kreuzritter-Rezi4.html#unique-entry-id-8</guid><content:encoded><![CDATA[Es hat inzwischen schon viele sch&ouml;ne Rezensionen zu "<strong>Die Mission des Kreuzritters</strong>" gegeben. Ich kann nat&uuml;rlich nicht alle posten, aber hier noch eine von Sabine Forsch <a href="https://buchmomente.blogspot.com/" target="_blank">Buchmomente</a>:<br /><br /><br />Ein toller Abenteuerroman mit starken Charakteren &ndash; ich war von Anfang an gefesselt und habe ganz nebenbei auch noch eine Menge &uuml;ber die Zeit zwischen dem 1. und 2. Kreuzzug erfahren. <br /><br />Ulf Schiewe entf&uuml;hrt den Leser in das Jahr 1129. In Jerusalem herrscht Baudouin II.. Um seine Nachfolge zu sichern, m&ouml;chte er seine &auml;lteste Tochter Melisende mit dem Grafen Foulques d&rsquo;Anjou verheiraten, doch seine widerspenstige Tochter lehnt das ab und fl&uuml;chtet. Doch noch ehe sie ihr Ziel erreicht, wird sie &uuml;berfallen und als Geisel genommen. Baudouin verhandelt und schickt seinen ergebenen Tempelritter Raol de Montalban, um seine Tochter wohlbehalten nach Jerusalem zur&uuml;ckzubringen. Was er nicht ahnt, dass die beiden in gro&szlig;e Gefahr geraten. <br /><br />Man wird direkt in die Geschichte hineingeschmissen und es ist von Anfang an spannend. Man bekommt Einblicke in den 1. Kreuzzug und in das damalige Leben in Jerusalem, aber auch in das Leben von Seldschuken und Muslimen, beides Kulturen, &uuml;ber die ich bisher nur wenig gelesen habe und daher auch nur wenig wusste. Melisende ger&auml;t in ein gro&szlig;es Abenteuer &ndash; erst indem sie vor dem zuk&uuml;nftigen Ehemann flieht, dann als sie als Geisel in einen Harem ger&auml;t und schlie&szlig;lich mit dem Tempelritter Raol auf dem Weg zur&uuml;ck nach Jerusalem, der voller Gefahren steckt. Die Geschichte lebt von den tollen Beschreibungen der Landschaften, Menschen und Szenerien, und man merkt, dass der Autor hier gut recherchiert hat. Getragen wird die ganze Geschichte aber durch die beiden tollen Protagonisten Melisende und Raol; und gegens&auml;tzlicher k&ouml;nnten die beiden kaum sein. W&auml;hrend Melisende aufbrausend und manchmal auch un&uuml;berlegt handelt, ist Raol ein vorausschauender und zur&uuml;ckhaltender Mensch, der Entscheidungen nicht wohldurchdacht trifft. Melisende redet sich oft um Kopf und Kragen, Raol dagegen ist eher still und verliert kein &uuml;berfl&uuml;ssiges Wort. Ich mochte beide sehr gerne, jeden auf seine Weise, und da sie sowohl gute Seiten als auch Macken haben, sind sie sehr authentisch. Aber auch die anderen Figuren sind gut gezeichnet und lebendig, keiner wirkt stereotyp, sondern immer mit eigener Geschichte, so dass ich mir jeden gut vorstellen konnte. <br /><br />Man ahnt vielleicht schon, dass es auch eine kleine Romanze gibt in diesem Buch, die auch einen gewissen Raum einnimmt, die mich aber nicht gest&ouml;rt hat, weil sie wohldosiert und passend war.  <br /><br />Gelungen ist dem Autor die Verkn&uuml;pfung von Wahrheit und Fiktion. Denn Melisende hat es tats&auml;chlich gegeben, genau wie ihren Vater als Herrscher Baudouin und den Gemahl Foulques d&rsquo;Anjou. Es ist immer schwer, historischen Pers&ouml;nlichkeiten Leben einzuhauchen und nat&uuml;rlich kommt es da auch zu einer Pr&auml;gung durch den Autor, ich fand es in diesem Buch aber sehr gelungen. Fiktiv ist dagegen der Tempelritter Raol, dessen Figur sich aber wunderbar in die Geschichte einwebt, und durch den man viel &uuml;ber das Leben der Tempelritter erf&auml;hrt. <br /><br />Der Schreibstil ist leicht zu lesen und sehr lebendig, insgesamt auch eher modern gehalten, wie man es aus historischen Romanen sonst vielleicht nicht so kennt. Oft st&ouml;rt mich das, wenn der Stil nicht zur Zeit passt, in der eine Geschichte spielt, diesmal aber fand ich das gar nicht schlimm; auch nicht, dass die Geschichte im Pr&auml;sens geschrieben ist, was ich sonst nicht mag &ndash; aber hier hat es mich tats&auml;chlich direkt ins Geschehen geholt und ich hatte das Gef&uuml;hl, die Flucht selber mitzuerleben. <br /><br />Ich mochte dieses Buch wirklich sehr gerne und hatte spannende und sehr unterhaltsame Lesestunden. Daher gebe ich 5 von 5 Sternen.<br /><br />Mein Fazit<br />Eine spannende und abenteuerliche Geschichte, die im 12. Jahrhundert in Jerusalem spielt und die den Leser auf eine gef&auml;hrliche Flucht mitnimmt. Ich hatte fesselnde Lesestunden und habe die beiden gro&szlig;artig gestalteten Protagonisten sehr gemocht und auch gerne begleitet. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und macht die Geschichte nochmal lebendiger &ndash; ich gebe diesem Buch 5 von 5 Sternen.<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Melisende von Jerusalem</title><category>Rezensionen</category><dc:date>2021-12-15T11:51:13+01:00</dc:date><link>https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Kreuzritter-Rezi3.html#unique-entry-id-7</link><guid isPermaLink="true">https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Kreuzritter-Rezi3.html#unique-entry-id-7</guid><content:encoded><![CDATA[Eine der ersten Rezensionen zum neuen Buch von der sympathischen Stel&iacute;yana<strong><br /><br /></strong><h3>Die Mission des Kreuzritters</h3><strong><br /><br />Bewertung</strong>: 5 Sterne<br /><strong>Kurzmeinung</strong>: <em>Ein toller historischer Roman!</em><br /><br />K&ouml;nig Baudoin hat keinen Sohn, weshalb seine Tochter Melisende eines Tages den Thron erben wird. Als er ihr aber ihren zuk&uuml;nftigen Br&auml;utigam vorstellt, lehnt Melisende ihn ab. Sie entscheidet sich daf&uuml;r, die Stadt heimlich zu verlassen. Doch dieser Plan zeigt sich als nicht besonders schlau, denn ihre Eskorte wird &uuml;berfallen und Melisende wird als Geisel genommen. Um seine liebste Tochter zu retten, ist K&ouml;nig Baudoin bereit zum Verhandeln und schickt den mutigen Tempelritter Raol de Montalban zu Melisende. Bald wird aber klar, dass die Gefahr von mehreren Seiten droht.<br /><br />Die B&uuml;cher von Ulf Schiewe sind immer ein Highlight! Ich liebe seinen fl&uuml;ssigen Schreibstil und seine Protagonisten muss man einfach lieben. Er schafft eine ausgewogene Mischung aus Geschichte und Abenteuer. Der Autor leistet eine hervorragende Recherchearbeit und verarbeitet sein Wissen gekonnt portionsweise im Buch. Die Dialoge sind immer ein Genuss und die Liebesgeschichte nicht zu kitschig. Dazu kommt nat&uuml;rlich eine gute Portion Spannung und voil&agrave; - ein absoluter Pageturner ist da! <br /><br />Auch in "Die Mission des Kreuzritters" hat Ulf Schiewe einige H&uuml;rden f&uuml;r seine Charaktere vorbereitet. Ja, die Armen haben es wirklich nicht leicht, aber dadurch k&ouml;nnen sie &uuml;ber sich hinaus wachsen. Es hat mir enormen Spa&szlig; gemacht, die Entwicklung von Raol und besonders von Melisende zu verfolgen. Die Entf&uuml;hrung und die anschlie&szlig;ende Rettungsmission wurden zu einem Abenteuer. Aus der verw&ouml;hnten Prinzessin ist eine erwachsene Frau geworden, die gelernt, Menschen nicht nur nach ihrem &Auml;u&szlig;eren zu beurteilen. Sie hat gelernt, dass nicht alles selbstverst&auml;ndlich ist und man um vieles k&auml;mpfen muss. Aus der Prinzessin ist eine Herrscherin geworden. <br /><br />Raol war aber auch eine sehr starke Figur. Er ist ein Held. Er ist mutig und erf&uuml;llt stets seine Pflichten. Wir haben aber auch eine andere Seite von ihm kennengelernt. Die Schale mag hart sein, aber das Innere ist weich. Er ist ein verletzlich und das macht ihn so menschlich und ja, sehr sympathisch. Zwischen ihm und Melisende ist eine so sch&ouml;ne und starke Liebe entstanden, die jedes Herz zum Schmelzen bringen kann. Eine Liebe, die unm&ouml;glich ist. <br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Liebe und Krieg</title><category>Rezensionen</category><dc:date>2021-12-15T11:39:29+01:00</dc:date><link>https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Kreuzritter-Rezi2.html#unique-entry-id-6</link><guid isPermaLink="true">https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Kreuzritter-Rezi2.html#unique-entry-id-6</guid><content:encoded><![CDATA[Michael Sterzik hat schon einige meiner B&uuml;cher rezensiert. Er nimmt sich immer Zeit, vermittelt einigen Hintergrund zu der Thematik und bem&uuml;ht sich, die jeweiligen B&uuml;cher unter verschiedenen, interessanten Gesichtspunkten zu betrachten. Auch hier, wie immer, gut geschrieben.<br /><br /><br /><h3>Die Mission des Kreuzritters</h3><br /><br /><strong>Rezension von Michael Sterzik<br />Bewertung</strong>: 5 Sterne<br /><strong>Kurzmeinung</strong>: <em>Eine spannende Br&uuml;cke zu den anderen Romanen. Viel Gef&uuml;hl, tolle Dialoge. Gro&szlig;artiger Roman - der stiller ist - aber auch Botschaften hat.</em><br /><br />Das Heilige Land &ndash; die Kreuzz&uuml;ge in denen F&uuml;rsten, Ritter, Soldaten und einfache Menschen den Aufruf der Kirche &bdquo;Gott will es so&ldquo; folgten und k&auml;mpften. Unz&auml;hlig viele lie&szlig;en ihr Leben im gelobten Land. Die Operation &bdquo;Heiliges Grab&ldquo; versprach neben dem S&uuml;ndenerlass, viel Macht und Einfluss und die Gier nach irdischen Reicht&uuml;mern lie&szlig;en das Gewissen und Gottes Gebote ignorieren. Juden, Moslems und Christen &ndash; drei Religionen, deren Menschen nicht in Frieden leben konnten &ndash; eine gro&szlig;e Schuld trugen die Kreuzfahrer. Von der katholischen Kirche sanktioniert, wurde der Kampf um Jerusalem erbittert gef&uuml;hrt. So entstanden viele kleinere und gr&ouml;&szlig;ere Kreuzfahrerstaaten und damit viele Krisenherde. Die Grenze zwischen einem Kaltem Krieg und immer wieder aufflammenden kriegerischen Auseinandersetzungen war mitunter flie&szlig;end.<br /><br />Es entstanden einige geistliche Ritterorden &ndash; einer der ber&uuml;hmtesten war der Templerorden. Die &bdquo;Arme Ritterschaft Christi&ldquo; war einflussreich, und &bdquo;Reich&ldquo; im wahrsten Sinne des Wortes. Ihre K&auml;mpfer kamen aus ganz Europa, einfache Ritter, adelige &ndash; desillusionierte Menschen, die danach strebten, Gottes Werk auf Erden zu schaffen, indem sie Pilger sch&uuml;tzen, sich aber auch sehr aktiv an Kriegen beteiligten. Als gro&szlig;artige und f&auml;hige K&auml;mpfer waren sie gef&uuml;rchtet, aber auch bei Feinden respektiert. Doch sie waren nicht nur im Outremer ans&auml;ssig, sondern auch in vielen St&auml;dten, die milit&auml;risch, politisch und wirtschaftlich von betr&auml;chtlicher Bedeutung waren. <br /><br />Der M&uuml;nchner Autor Ulf Schiewe hat in seinen mittelalterlichen Romanen  - &bdquo;Der Bastard von Tolosa&ldquo;, &bdquo;Die Hure Babylon&ldquo; u.a. diese Thematik h&ouml;chst spannend und absolut unterhaltsam aufleben lassen. Diese Titel geh&ouml;ren mit zu den besten, historischen Romanen in diesem Genre. <br /><br />Nun schl&auml;gt der erfolgreiche Autor mit seinem neuesten Roman &bdquo;Die Mission des Kreuzritters&ldquo; eine Br&uuml;cke zu seinen fr&uuml;heren Romanen. <br /><br />Jerusalem, 1129. Als &auml;lteste Tochter des K&ouml;nigs soll Melisende einst die Krone erben und &uuml;ber das Heilige Land herrschen. Den von ihrem Vater ausgesuchten Br&auml;utigam lehnt die eigenwillige junge Frau jedoch vehement ab. Heimlich verl&auml;sst sie mit einer Eskorte die Stadt. Doch sie kommt nicht weit. Ihre Reisegruppe wird &uuml;berfallen, ihre Wache get&ouml;tet, sie selbst als Geisel verschleppt. Um sie zu retten, schickt K&ouml;nig Baudouin den Tempelritter Raol de Montalban aus. Bald merkt er: Gefahr droht von mehr als einer Seite ...(Verlagsinfo)<br /><br />Ulf Schiewes schriftstellerisches Talent offenbart sich in genau diesen Romanen, in denen er uns das Mittelalter und das untergeordnete Thema der Kreuzz&uuml;ge so bildgewaltig, detailreich und spannend erz&auml;hlt. &bdquo;Die Mission des Kreuzritters&ldquo; unterscheidet sich dennoch von den anderen Titeln dieser Reihe. Er ist weniger actionreich konzipiert &ndash; aber verliert zu keinem Zeitpunkt seinen Unterhaltungswert. <br /><br />Der Konflikt zwischen den Kreuzfahrerstaaten, und zwar in seiner politischen und milit&auml;rischen Brisanz ist der Fokus. Als Faustpfand fungiert die historisch verb&uuml;rgte Melisande &ndash; die Prinzessin des K&ouml;nigs von Jerusalem. Ein &bdquo;wahrer&ldquo; Schatz &ndash; aber ein intelligenter, abenteuerlicher Charakter, der sehr selbstbewusst nach Emanzipation schreit und wenig Interesse hat, sich einen Ehemann unterzuordnen. <br /><br />Ulf Schiewe geht insgesamt sehr kritisch ins Gericht mit dem (Un)Sinn der Kreuzz&uuml;ge. Die Dialoge sind gro&szlig;artig wenn Raol de Montalban vom T&ouml;ten und sterben spricht und sich selbst sehr kritisch dabei reflektiert. Ulf Schiewe bewertet hier aber keine Religion und befindet sich weiterhin diesbez&uuml;glich auf einer neutralen Ebene &ndash; doch die Botschaft ist unmissverst&auml;ndlich und un&uuml;berh&ouml;rbar. <br /><br />Die Entf&uuml;hrung und Rettung von Melisande hat historisch nicht stattgefunden. Ulf Schiewe nutzt diese fiktiven Situationen, um seine Erz&auml;hlung zu positionieren. Die Spannung findet man also nicht nur bei Schwertk&auml;mpfen wieder, die gibt es auch &ndash; doch die Konzentration verlagert sich eindeutig auf tolle, inhaltlich informative Dialoge, die auch sehr sensibel, feinf&uuml;hlig und tiefgr&uuml;ndig sind. Und in der vertrauten Atmosph&auml;re erz&auml;hlt der Tempelritter auch von zu Hause, der Motivation sich dem Orden anzuschlie&szlig;en, seinen Glauben an Gott und die Sehnsucht nach seiner eigentlichen Familie in Europa. <br /><br />Die &bdquo;Liebe&ldquo; ist hier neben den beiden Protagonisten auch ein Hauptdarsteller. Aber wie wir alle wissen, offenbart sich die Liebe auch zu einem Vater, zu einer Schwester, seinem Land, seiner Vergangenheit und vieles mehr. Die Liebe ist halt die Antwort auf (viele) alle Fragen. Ein philosophisches Ambiente ist hier allgegenw&auml;rtig. <br /><br />&bdquo;Die Mission des Kreuzritters&ldquo;, erz&auml;hlt vom Suchen und Finden seiner eigenen Bestimmung. Vom Mut auszubrechen, vor Traditionen wegzurennen, sich selbst zu begegnen und um vielleicht sein Schicksal anzuerkennen. <br /><br />F&uuml;r alle Action-Junkies ist gesorgt, und auch f&uuml;r die romantisch veranlagte Zielgruppe gibt es Herz-Schmerz-Passagen. Allerdings und das ist wichtig, wirkt nichts davon deplatziert, &uuml;berzeichnet, oder verf&auml;ngt sich in Klischees. Historische Personen kommen nat&uuml;rlich auch vor, und Ulf Schiewe geht darauf souver&auml;n in seinem Nachwort darauf ein. <br /><br />Die Charaktere sind besonders stark und zugleich schwach entworfen. Wobei genau das ihre St&auml;rke ist &ndash; die menschliche Fehlbarkeit und den Willen sich und ggf. auch andere zu ver&auml;ndern. Nicht zu jedem Preis, aber mit vollem Einsatz. <br /><br />Fazit<br /><br />Ein gro&szlig;artiges Buch &ndash; dass neben der Spannung auch philosophische und moralische Vorstellungen vermittelt. In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt. Ein (un)kriegerischer Roman, der liebevoll beschreibt, was wichtig ist. <br /><br />Michael Sterzik <br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Wundersch&#xf6;ne Rezension zum &#x22;Kreuzritter&#x22;</title><category>Rezensionen</category><dc:date>2021-12-07T13:40:33+01:00</dc:date><link>https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Kreuzritter-Reszi1.html#unique-entry-id-5</link><guid isPermaLink="true">https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Kreuzritter-Reszi1.html#unique-entry-id-5</guid><content:encoded><![CDATA[<h3>Unterhaltsam und lehrreich</h3><br /><br />Es hat ja schon einige ausgezeichnete und durchweg positive Rezensionen zu meinem neuen Buch gegeben. Aber diese hier von der Leserin <strong>Kristallkind</strong> hat mir irgendwie besonders gefallen. Ich soll sie nicht bei ihrem richtigen Namen nennen, denn sie m&ouml;chte anonym bleiben. Das will ich nat&uuml;rlich respektieren.<br /><br /><strong>Bewertung</strong>: 5 Sterne<br /><br /><strong>Kurzmeinung</strong>: <em>Eine Mischung aus wichtigen pers&ouml;nlichen Entwicklungen, einer gro&szlig;artigen Liebe, Abenteuern und Blicken auf die Kultur der Region. Herrlich!<br /></em><br /><br />Jerusalem im Jahre 1129. K&ouml;nig Baudouin kann leider nicht mit einem Sohn als Thronfolger aufwarten. Daf&uuml;r hat er vier aufgeweckte T&ouml;chter, von denen Melisende, die &auml;lteste der Schwestern, den Comte d` Anjou heiraten soll. Diese Hochzeit scheint beschlossene Sache, doch niemand hat die K&ouml;nigstochter nach ihrer Meinung gefragt. Zornig und entschlossen flieht sie mit Geleitschutz Richtung Antiochia, wo ihre Schwester lebt. Unterwegs wird die kleine Reisegruppe jedoch &uuml;berfallen und Melisende entf&uuml;hrt. Erschrocken beauftragt Baudouin nun kurzerhand den Kreuzritter Raol de Montalban mit der wichtigen Aufgabe die Thronerbin zur&uuml;ckzuholen.<br /><br />Dieser historische Roman gl&auml;nzte durch viele Aspekte, aber vor allem durch die hervorragende Recherchearbeit und das Detailwissen des Autors. Auch die stimmungsvollen Beschreibungen von Landschaft, Kultur und Sinneseindr&uuml;cken waren au&szlig;erordentlich bereichernd f&uuml;r mein Leseerlebnis. So konnte ich fast selbst dort sein, die Atmosph&auml;re des Orients genie&szlig;en.<br /><br />Vor allem gefiel mir die Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung der Protagonisten. Melisende sah ich vor ihrer Flucht noch als trotziges Kind, Raol orientierungslos und sinnsuchend. Sp&auml;ter wohnte dann in beiden eine unglaubliche Kraft, die mich sehr bewegte. Der Autor gestaltete mit viel Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen dazu einige ber&uuml;hrende Szenen mit sehr pers&ouml;nlichen Gespr&auml;chen und Gest&auml;ndnissen, die durch die Dynamik von Wertsch&auml;tzung einen gro&szlig;artigen inneren Wachstumsschub hervorbrachten.<br /><br />Au&szlig;erdem konnte ich in dieser Geschichte erleben, wie Ansichten und Erfahrungen mit der jeweils fremden Kultur ausgetauscht und etwaige Fehleinsch&auml;tzungen aus der Welt ger&auml;umt wurden. Es wurden dadurch Br&uuml;cken zwischen den Menschen gebaut, die durch Achtung gepr&auml;gt waren. Wunderbar!<br /><br />Die versprochene Liebesgeschichte entwickelte sich vorsichtig, Schritt f&uuml;r Schritt. Ich fand dies sehr angenehm, es wirkte authentisch. Besonders von Raol war ich ziemlich schnell beeindruckt. Ihm wurde ein wunderbarer Charakter gegeben - als freundlicher Mann von Ehre, der dennoch tat, was getan werden musste. Diesbez&uuml;glich konnte ich eine entromantisierte Version des Tempelritter-Weges mitverfolgen, die schonungslos klar daran erinnerte, dass die Mitglieder des Ordens &Uuml;berlebensk&uuml;nstler und streng milit&auml;risch geschult waren. Die Sanftheit der Liebe und der martialische Kampf um das Leben auf derart komprimiertem Raum gaben der Erz&auml;hlung als Kontrast eine ganz besondere Energie.<br /><br />Obendrein war ich &uuml;ber die Gestaltung des Buches positiv &uuml;berrascht! Die Motiv- und Farbauswahl sowie die Beschaffenheit des Papiers und des flexiblen Einbandes wirkte alles in allem sehr hochwertig.<br /><br />Kurzum, &bdquo;Die Mission des Kreuzritters&ldquo; hat mich sehr gut unterhalten. Die Mischung aus wichtigen pers&ouml;nlichen Entwicklungen, einer gro&szlig;artigen Liebe, Abenteuern und Blicken auf die Kultur der Region, fand ich ausgezeichnet. Ganz nebenbei nahm ich auch noch einiges an Wissen mit. Nun warte ich gespannt auf das n&auml;chste Buch von Ulf Schiewe.<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Eine blutgetr&#xe4;nkte Erde</title><category>Meine Romane</category><dc:date>2021-11-29T15:07:33+01:00</dc:date><link>https://www.ulfschiewe.de/blog/files/blutige-Erde.html#unique-entry-id-4</link><guid isPermaLink="true">https://www.ulfschiewe.de/blog/files/blutige-Erde.html#unique-entry-id-4</guid><content:encoded><![CDATA[Gerade ist mein neuer Roman, "Die Mission des Kreuzritters", erschienen. Der hier genannte Kreuzritter ist eigentlich ein Templer. Und das Buch handelt auch nicht vom Kreuzzug. Es spielt im Jahre 1129 und handelt von der Entf&uuml;hrung der Tochter des K&ouml;nigs von Jerusalem.<br /><br />In diesem Roman wird jedoch so Einiges &uuml;ber Land und Leute berichtet und nat&uuml;rlich auch &uuml;ber den ersten Kreuzzug und &uuml;ber die politische Lage 1129 im Heiligen Land. Allerdings versuche ich in meinen Romanen, solche Informationen immer in kleinen H&auml;ppchen zu verabreichen und nicht mit Vortr&auml;gen zu langweilen. Aber hier vielleicht ein paar Worte dazu, warum es in der Levante (Syrien und Pal&auml;stina) in der ganzen Geschichte immer so unruhig zugegangen ist. Bis heute eigentlich.<br /><br />Die Levante ist die fruchtbare Br&uuml;cke zwischen Anatolien und &Auml;gypten. Dahinter, nach Osten zu ist trockenes Land, zum Teil W&uuml;ste. Kein Wunder, dass die Gegend f&uuml;r viele V&ouml;lker attraktiv war. Au&szlig;erdem lief durch diese Gegend auch der Handel zwischen Ost und West, von Indien bis nach Europa. Wer die Handelsstra&szlig;en besetzt, kann sich am Handel und den Steuern bereichern.<br /><br />Fast schon immer war die Levante von Fremden beherrscht, die einwanderten oder die Gegend eroberten. In der Antike waren es die &Auml;gypter. Bis die Hethiter kamen, und es den &Auml;gyptern streitig machten. Dann kamen die Makedonier unter Alexander dem Gro&szlig;en. Syrien wurde eine griechische Provinz. 300 Jahren sp&auml;ter die R&ouml;mer. Alle Mittelmeer-Anrainer wurden r&ouml;mische Provinzen. Die Juden erhoben sich in Aufst&auml;nden, die blutig niedergeschlagen wurden. Nach den Fall des westr&ouml;mischen Reichs, blieb es im Osten r&ouml;misch, oder besser gesagt byzantinisch, von Griechenland bis Nordafrika.<br /><br />Als das byzantinische Reich schw&auml;chelte, gelang es den Arabern, einen Teil der Levante zu erobern. Anatolien und Antiochia blieben byzantinisch. Juden und Christen in Pal&auml;stina durften weiter ihre Religion aus&uuml;ben, mussten nur eine bescheidene Extrasteuer zahlen, womit die Araber ihre Heere finanzierten, um Persien und Nordafrika zu erobern.<br /><br />Inzwischen r&uuml;ckten die Seldschuken (ein Turkvolk) aus dem Osten an und eroberten Bagdad und dr&auml;ngten weiter nach Westen. Byzanz war inzwischen immer korrupter geworden, von politischen Intrigen geschw&auml;cht, so dass es den Seldschuken 1070 bei Manzikert gelang, das byzantinische Heer vernichtend zu schlagen. Immer mehr Seldschuken sickerten in Anatolien ein, so dass am Ende nur noch die Westk&uuml;ste griechisch blieb. Elf Jahre vor Ankunft der Kreuzritter nahmen sie Syrien und Antiochia ein. Pal&auml;stina und Jerusalem blieben &auml;gyptisch. Dazwischen blieben aber auch noch arabische F&uuml;rstent&uuml;mer &uuml;brig, wie zum Beispiel Schaizar. Und nat&uuml;rlich Beduinen in der W&uuml;ste.<br /><br />Dann kamen die Christen und wollten das Heilige Land befreien, was zumindest in den K&uuml;stenregionen gelang. Die &Auml;gypter versuchten jahrelang Jerusalem zur&uuml;ckzuerobern, die Seldschuken festigten ihre Herrschaft in Anatolien, Mossul, Aleppo und Damaskus. Sie wurden die Hauptgegner der Kreuzritter, denn die &Auml;gypter zogen sich nach dem Verlust von Ascalon zur&uuml;ck. Die Araber blieben etwas dazwischen, einerseits waren sie Moslems, andererseits auch keine Freunde der Seldschuken. Als die ersten Christenkrieger halb verhungert eintrafen, bekamen sie von Arabern Nahrung und Maultiere.<br /><br />Die Seldschuken waren unter sich sehr uneinig, die F&uuml;rsten bek&auml;mpften sich gegenseitig. Nur ab und zu gingen sie mit einem geeinten Heer gegen Christen vor. Ein t&uuml;rkischer F&uuml;rst musste m&ouml;glichst viele S&ouml;hne haben, die nach seinem Tod um den jeweiligen Thron k&auml;mpften und sich oft gegenseitig umbrachten. Das war so gewollt, der St&auml;rkere macht das Rennen. Aber das hie&szlig; auch, dass sie sich gegenseitig bekriegten. Zum Gl&uuml;ck f&uuml;r die Christen.<br /><br />Das erkl&auml;rt vielleicht ein bisschen die verworrene politische Lage, die so nebenbei im Buch erw&auml;hnt wird. Wechselnde Herrscher in Aleppo, Damaskus als attraktives Ziel sowohl f&uuml;r Seldschuken wie Christen. Nachdem die Kreuzritter am Ende vertrieben wurden, beruhigte sich die Lage. Und mit den Osmanen noch mehr.<br /><br />Doch all diese Ureinwohner und  Eroberer der Levante, Juden, Armenier, Kurden, Griechen, R&ouml;mer, Araber, T&uuml;rken, Christen - sie alle haben ihren eigenen Stempel aufgedr&uuml;ckt, kulturell wie auch genetisch. Man spricht zwar arabisch, aber echte Araber sind die Einwohner der Levante nicht. Auch der ber&uuml;hmte Saladin war Kurde und kein Araber. Diese unglaubliche Vielfalt ist faszinierend, aber auch die Quelle ewigen Streits. Besonders was die vielen Reiigionen und Glaubensrichtungen angeht. Man hat das Gef&uuml;hl, dort wird es nie zur Ruhe kommen.<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Nochmal - Impfpflicht</title><category>Ansichten</category><dc:date>2021-11-23T11:20:10+01:00</dc:date><link>https://www.ulfschiewe.de/blog/files/nochmal-Impfpflicht.html#unique-entry-id-3</link><guid isPermaLink="true">https://www.ulfschiewe.de/blog/files/nochmal-Impfpflicht.html#unique-entry-id-3</guid><content:encoded><![CDATA[Es wird immer &uuml;ber die Freiheit des Individuums, hei&szlig;t, der Ungeimpften geredet, die zu sch&uuml;tzen sei. Sch&ouml;n, aber was ist mit der Freiheit aller anderen?<br /><br />Diese Diskussion nervt unendlich. Es geht doch nicht um den Einzelnen. Nat&uuml;rlich ist jeder frei, von der Br&uuml;cke zu springen oder an Corona zu sterben. Es geht darum, dass Ungeimpfte andere anstecken k&ouml;nnen und dazu beitragen, dass die Krankenh&auml;user &uuml;berlastet sind und andere sterben, weil ihre Operation verschoben wird, dass Veranstaltungen abgesagt werden, Kneipen sterben, dass wir alle Einschr&auml;nkungen hinnehmen m&uuml;ssen. <br /><br />Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen sich auch Geimpfte anstecken, wie wir wissen. Aber die landen nicht in der Intensivstation, au&szlig;er sie haben ein sehr schwaches Immunsystem. Es geht also nicht um die Freiheit des Einzelnen, sondern um die Gesundheit der Gesellschaft im allgemeinen und um die Freiheit aller, so zu leben, wie sie es gewohnt sind. <br /><br />Und um die zu sch&uuml;tzen, w&auml;re eine allgemeine Impfpflicht nur gerecht.<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Die Mission des Kreuzritters</title><category>Meine Romane</category><dc:date>2021-11-21T14:33:17+01:00</dc:date><link>https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Leserunde-Kreuzritter.html#unique-entry-id-2</link><guid isPermaLink="true">https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Leserunde-Kreuzritter.html#unique-entry-id-2</guid><content:encoded><![CDATA[<img class="imageStyle" alt="Kreuzritter - halbgroß" src="https:/www.ulfschiewe.de/blog/files/kreuzritter---halbgro00df.jpg" width="160" height="253" /><br /><br />Mein neuer Roman wird in mehreren Leserunden besprochen und rezensiert. Bei der "Lesejury" l&auml;uft die Runde schon. Bei "LovelyBooks" wird sie bald beginnen. Ebenso bei "Whatcharedin" und "Was liest Du". Ich nehme selbst immer gern an solchen Runden teil. Sie erlauben mir den Kontakt und den Austausch mit meinen Lesern und gibt mir Feedback zu den Figuren und dem Plot.<br /><br />Nat&uuml;rlich hoffe ich auf Reaktionen in der Blogger-Gemeinde. Positive Rezensionen sind nicht alles, aber doch wichtig f&uuml;r die Verbreitung eines Romans.<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Wie w&#xe4;r&#x27;s mit Impfpflicht?</title><category>Ansichten</category><dc:date>2021-11-17T13:08:05+01:00</dc:date><link>https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Impfpflicht.html#unique-entry-id-1</link><guid isPermaLink="true">https://www.ulfschiewe.de/blog/files/Impfpflicht.html#unique-entry-id-1</guid><content:encoded><![CDATA[Meiner Meinung nach wird viel zu viel dar&uuml;ber diskutiert, ob Impflicht oder nicht, durch die Hintert&uuml;r oder wie auch immer. <br />Impfverweigerer gibt es in zwei Kategorien. Erstens solche, die Opfer von Verschw&ouml;rungstheorien sind. Und zweitens solche, die sich vor zuk&uuml;nftigen eventuellen Nebenwirkungen f&uuml;rchten. Der ersten Gruppe, der sogenannten Querdenker, ist wahrscheinlich nicht zu helfen, au&szlig;er man tauscht ihr Gehirn aus. Die zweite Gruppe hat ernste Bedenken, die Impfung k&ouml;nnte ihnen schaden. Und dies entgegen allen medizinischen und statistischen Gegenbeweisen. Besonders verwunderlich, wenn man bedenkt, dass viele, ohne Nachzudenken, alle m&ouml;glichen Medikamente nehmen, ohne auch nur den Beipackzettel zu lesen. Und wenn sie dann doch im Krankenhaus wegen Corona behandelt werden, gibt man ihnen unz&auml;hlige Medikamente, um sie zu retten, die wesentlich sch&auml;dlicher sind, als irgendeine zugelassene Impfung sein k&ouml;nnte.<br />Beide Verweigerer haben jedoch eines gemeinsam: Sie  bestehen auf ihr Recht auf pers&ouml;nliche Freiheit. Sie verlangen aber gleichzeitig die Hilfe und Solidarit&auml;t der Gesellschaft, wenn sie an Covid erkranken. Die Behandlung eines schwer erkrankten Covid-Patienten kann uns alle bis zu 100.000 Euro kosten. Dazu kommt die au&szlig;erordentliche Belastung der &Auml;rzte und Pfleger und die steigenden Krankenkassenbeitr&auml;ge. Alles k&ouml;nnte mit einem kleinen Stich vermieden werden. Das ist keine pers&ouml;nliche Freiheit, das ist Egoismus und R&uuml;cksichtslosigkeit uns allen gegen&uuml;ber.<br />Ich w&auml;re deshalb f&uuml;r eine allgemeine Impfpflicht. Hatten wir fr&uuml;her f&uuml;r Masern, Pocken und Polio auch.<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Webseite &#xfc;berarbeitet</title><category>Allgemein</category><dc:date>2021-11-16T07:26:12+01:00</dc:date><link>https://www.ulfschiewe.de/blog/files/my-blog-erster.html#unique-entry-id-0</link><guid isPermaLink="true">https://www.ulfschiewe.de/blog/files/my-blog-erster.html#unique-entry-id-0</guid><content:encoded><![CDATA[Meine alte Webseite war ziemlich renovierungsbed&uuml;rftig. Zum einen, weil ich ein neues Buch im Markt habe. Zum anderen, weil die Seite nicht f&uuml;r Handys geeignet war. Und das Design gefiel mir auch nicht mehr. Also habe ich sie ziemlich umgebaut. Ich hoffe, sie gef&auml;llt euch.<br />Die alten Blog-Eintr&auml;ge habe ich dabei nicht &uuml;bernommen, denn in letzter Zeit habe ich nichts gepostet. Aber ich verspreche ab jetzt Besserung.<br /><br />]]></content:encoded></item></channel>
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